KUNSTHAUS RHENANIA – F*KK / 2014

Die Installation „F*KK“ machte das Gebäude Kunsthaus Rhenania in Köln vom 13.04 bis zum 26.04. 2014 für kurze Zeit durchlässig. Durch einen Eingriff in die Architektur des Ausstellungsraumes wurde der Innenraum mit dem Außenraum verbunden. Es entstand ein Wechselspiel zwischen Innen und Außen, Kunst und Stadtraum. Das Kunsthaus öffnete sich seiner urbanen Nachtbarschaft, die Ausstellung selbst hingegen war nur über einen Umweg durch den angrenzenden Rheinauhafen zugänglich. Zentrales Element der Ausstellung war eine Gruppe von Figuren. In einer Aktion, die im Vorfeld der Ausstellung stattfand, setzten wir die Figuren im Kölner Stadtraum aus, ließen sie dort mit der Umgebung interagieren und brachten sie anschließend zurück in den Ausstellungsraum.

Wir konnten die Figuren beim Beobachten beobachten. Doch was sie sehen und gesehen haben, bleibt uns verborgen. Schauen sie in die Zukunft oder Vergangenheit? Sind sie Augenzeugen? Gaffer? Oder gar Kunstbetrachter?
Die Installation thematisiert den öffentlichen Raum als Raum der Sichtbarkeit. Was in der Öffentlichkeit erscheint, ist für alle sichtbar. Dem Entgegengesetzt erzeugen die Figuren einen privaten Raum in ihrer Mitte, der sich unserem Blick entzieht. Die Arbeit ist in zusammenarbeit mit dem Kurator Nils Arne Kässens eigens für das Kunsthaus Rhenania entstanden.

11 Figuren in Lebensgröße / Holzkonstrukt / Schaumstoff / Secondhand Kleidung

F * KK From April 13 until April 26, 2014, the exhibition „F * KK“ made the building of Kunsthaus Rhenania in Cologne permeable. An intervention in the architecture of the exhibition space connected the interior space with the exterior space. There was an interplay between inside and outside, between art and urban space. The Kunsthaus opened itself to its urban neighbors, the exhibition itself, however, was only accessible via a detour through the Rheinau port. The central element of the exhibition was a group of figures. In an action that took place prior to the exhibition, we put the figures in various places in the city of Cologne, let them interact with the environment and brought them back to the exhibition space. We were able to observe the figures observing. But what they see and have seen remains hidden from us. Are they looking into the future or the past? Are they witnesses? Gawkers? Or even art viewers? The installation deals with public space as an area of visibility. What appears in public is visible to everyone. On the other hand, in the midst of the figures a private space is generated, a space that eludes our view. The work was created together with the Curator Nils-Arne Kässens especially for the Kunsthaus Rhenania.

http://www.kunsthaus-rhenania.de

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